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Rundreise Jordanien - Die spektakuläre Wüstenlandschaft Wadi Rum und die antike Felsenstadt Petra

Jordanien Rundreise Felsenstadt Petra
Das Königreich Jordanien ist ein faszinierendes Reiseland, es bietet eindrucksvolle und abwechslungsreiche Landschaften und einen Einblick in die Jahrtausend Jahre alte Geschichte. Ein unvergessliches Erlebnis ist eine Wanderung durch die Schlucht und die antike Felsenstadt Petra oder ein Sonnenuntergang in der Wüste Wadi Rum. Es war schon lange unser Traum, die rote Wüste und die Felsenstadt zu erkunden.
 
Mit Hilfe eines Partnerbüros in Amman organisierten wir für uns eine Rundreise mit einem Privatchauffeur, so gelangten wir bequem zu den interessantesten Stätten Jordaniens. Unsere Leidenschaft, das Tauchen, sollte auch nicht zu kurz kommen und so hängten wir an die neuntägige Rundreise noch 5 Tage Tauchurlaub, den wir im Hotel "Tala Bay Mövenpick Resort" verbrachten.
 
 
 
 
Ob Ihr Urlaub in Jordanien ganz individuell mit einer privaten Rundreise beginnen soll oder aus verschiedenen Reisebausteinen kombiniert wird, Sie noch einen erholsamen Badeurlaub am Roten Meer genießen möchten ...  - sprechen Sie mich einfach an. Ich habe viele Informationen und Tipps für Sie.
 
Ihr Walter Naber

 

Amman und das Römische Theater

Am ersten Tag unserer Reise stand die Besichtigung der Stadt auf dem Programm. Amman, das früher mal Philadelphia hieß, ist eine hässliche und recht schmuddelige Stadt. Interessant ist aber das Römische Theater, das noch sehr gut erhalten und sehr schön restauriert ist. Hier finden wegen der tollen Akustik auch regelmäßig Konzerte statt. Auch die Besichtigung der Zitadelle ist lohnenswert, von dem Hügel hat man einen schönen Blick auf die Altstadt von Amman. Das Markttreiben und das Leben in der Altstadt sind auch immer wieder spannend und hier findet man zahlreiche Fotomotive.

 

Wüstenschlösser und die Ruinenstadt Jerash

Die Tour ging Richtung Osten zuerst zum Wüstenschloss Azraq, hier hat Lawrence von Arabien einen Winter verbracht und ist fast erfroren. Das Wüstenschloss Amra gehört zum Weltkulturerbe der Unesco und ist wegen seiner Fresken lohnenswert, die sehr freizügige Malereien zeigen und erstaunlich gut erhalten sind. Die Ruinenstadt Jerash liegt nördlich von Amman und die Ruinen gelten als die weltweit besterhaltene römische Siedlung. Hier finden im Sommer auch diverse Festivals und das berühmte Wagenrennen statt. Übernachtet haben wir im Naturreservat "Ajloun Forest Lodge", das auf ca. 1.200m liegt und wo wir die einzigen Gäste waren. Hier haben wir noch eine schöne Wanderung mit einer Wildkatze als Guide gemacht und die schöne Aussicht aufs Tal und einen herrlichen Sonnenuntergang genossen.

 

Auf dem "King`s Highway" zur Mosaikstadt Madaba

Am Vormittag haben wir noch eine kleine Wanderung im Naturreservat Ajloun Forest mit unserem vierbeinigen Guide gemacht. Dann fuhren wir den King`s Highway entlang über Serpentinen zum Berg Nebo. Von hier aus soll Moses zum ersten Mal das Gelobte Land erblickt haben. Herrliche Ausblicke gab es auch auf der Fahrt durchs Wadi Mujib. Hier trafen wir einen Beduinen, der das Lied „Bella Ciao“ trällerte. Ich sollte ihm ein deutsches Volkslied vorsingen. Kurioseweise fiel mir das Lied „Sah ein Knab` ein Röslein steh`n“ ein, allerdings wusste ich den Text nicht mehr. So ist uns leider ein einmaliger Musikgenuss entgangen. Die Stadt Madaba ist wegen ihrer Mosaiken berühmt. In der St. Georgs-Kirche befindet sich die älteste Landkarte Palästinas als Bodenmosaik.

 

Auf zum Toten Meer und nach Dana

Das Tote Meer ist der tiefste Punkt der Erde (ca. 400m unterm Meeresspiegel), der Salzgehalt beträgt ca. 33%. Leider hatten wir eine Zeitung vergessen, die sollte ich doch im Meer lesen. Zum Glück halfen uns ein paar Japaner aus, die sich bereits mit dem heilsamen Schlamm vom Toten Meer einbalsamiert hatten. Eine Körpermaske dient der Hautverschönerung (alle Falten weg! nee, leider nicht), das Wasser soll bei Rheuma lindernd sein. Weiter ging es auf dem King`s Highway über Serpentinen zum "Dana Biosphere Reserve", das auf ca. 1.700m Höhe liegt und ist das größte Naturschutzgebiet Jordaniens. Das Dorf Dana wurde vor einigen Jahren von den meisten Bewohnern verlassen und besteht nur noch aus Ruinen. Inzwischen wird hier der Ökotourismus gefördert und die zurück gekehrten Bewohner werden in diversen Projekten beschäftigt, wo z.B. Biokräuter, Olivenseife, Kerzen oder Silberschmuck hergestellt werden. Das Dana Guesthouse ist direkt in den Berghang gebaut, hat nur 6 Zimmer mit jeweils einer großen Terrasse und man hat einen fantastischen Blick auf die umliegenden Hügel, in die Schlucht und von hier kann man einen traumhaften Sonnenuntergang genießen.

 

Wandertag in der "Dana Biosphere Reserve"

Nach dem Frühstück ging es etwa 3 Stunden die steile Schotterpiste den Berg hinab. Da wir uns verlaufen hatten, entdeckten wir eine wunderschöne, Licht durchflutete Schlucht an deren Ende das Paradies wartete. Während der ganzen Wanderung trafen wir keinen einzigen Menschen, nur die Vögel kreisten über uns. Der Rückweg war dann leider sehr beschwerlich, bei fast 40°C in der Mittagshitze kletterten wir den Berg hinauf und weit und breit kein einziger Schatten spendender Baum. Als wir nach 4 Stunden fast das Dorf wieder erreicht hatten und den ersten schattigen Platz fanden, kam uns ein Beduine mit seiner Ziegenherde entgegen, die er mit der Flöte ins Tal trieb. Die Ziegen rannten wild durcheinander und die Abhänge hinab und ein Ziegenbock hat mich doch recht rabiat in den Rücken geschubst. Völlig erschöpft kamen wir in unserer Lodge wieder an, aber die Wanderung hat sich auf jeden Fall gelohnt und abends gab´s dafür auch wieder einen herrlichen Sonnenuntergang.

 

Petra - Die "rosa" Stadt

Petra ist der absolute Höhepunkt einer jeden Jordanienreise. Die Stadt wurde durch mehrere Erdbeben zerstört und lag Jahrtausende versteckt und wurde erst 1812 wieder entdeckt, die ersten Archäologen fingen 1929 mit den Ausgrabungen an. Die Faszination der „rosa Stadt“ sind die Licht- und Schattenspiele der in allen Farbtönen leuchtenden Felsen. In den Sandstein wurden über 800 Gebäude gemeißelt: Tempel, Schatzkammern, Gräber und Häuser. Zuerst wandert man durch einen ca. 2,5km langen SIQ (Schlucht), der sich durch bis zu 1000m hohe Felswände schlängelt. Am Ende der Schlucht steht man plötzlich vor einem sehr imposanten Schatzhaus, dieser unerwartete Blick ist überwältigend. Das gesamte Gebiet ist so weitläufig, dass ein Tag nicht ausreicht, um alle interessanten Stätten zu besuchen, zumal es auch häufig steil bergauf geht.

So kletterten wir am nächsten Tag die etwa 800 in den Fels gemeißelten Stufen zum Kloster empor, noch ein paar Meter weiter erreicht man den höchsten Punkt von Petra und hier, vom „End of the world“ Aussichtspunkt hat man einen fantastischen Blick auf das Tal Wadi Araba. Ein Beduine hatte hier sein Zeltdach aufgestellt und lud uns zum Tee ein. Auf seinem Instrument Oud spielte er ein paar Melodien und sang dazu. Nach einem ca. 2stündigen Abstieg mit immer wechselnder Felsenkulisse und weiteren Sehenswürdigkeiten, bei dem wir unterwegs eine Ziegenherde trafen, die gerne Plastikfolie fraß, erreichten wir das Tal. Wir sahen uns noch die Überreste einer Kirche an, in der wunderschöne Bodenmosaiken zu sehen waren. Abends im Hotel, an das die älteste Cavebar Jordaniens angeschlossen ist, tranken wir noch ein Bier und eine französische Touristengruppe tanzte spontan mit dem Personal der Bar nach arabischen Klängen.

 

Die Wüste "Wadi Rum"

Vormittags machten wir noch einen kleinen Stadtbummel. Mittags wurden wir dann von unserem Chauffeur abgeholt, der uns auf dem King´s Highway nach Wadi Rum brachte. Wadi Rum ist die schönste Wüste, die ich je gesehen habe. Ein Beduine fuhr uns mit dem Jeep durch die Wüste mit den weichen Sanddünen und herrlichsten Felsformationen, die je nach Sonnenstand in allen Farben von rot, gelb, ocker bis violett leuchteten. Den feinen Sandstein der Felsen benutzen die Frauen auch als Make up. Auf den Spuren von Lawrence von Arabien besichtigten wir seine Höhle, in der er lebte und auch eine Felsengruppe mit sieben geriffelten Türmen wurde ihm zu Ehren benannt: Sieben Säulen der Weisheit. Zum Sonnenuntergang sammelte unser Beduinen-Guide Holz für ein Feuer und wir genossen das spektakuläre Farbenspiel der Wüste bei einer Tasse Tee und sinkender Sonne.

 

Relaxen im "Tala Bay Mövenpick Resort" und Tauchen im Roten Meer

Die Tala Bay liegt etwa 1 Autostunde südlich von Aqaba am Roten Meer. Das Resort, das uns sehr gut gefallen hat, verfügt über 3 Swimming Pools, hat diverse Wellness-Angebote und mehrere Restaurants. Das Mövenpick Resort ist sehr geschmackvoll angelegt, hat freundlich eingerichtete Zimmer und eine große Terrasse, von der man einen schönen Blick über die Anlage aufs Meer hat und das Leben am Pool sowie den Sonnenuntergang beobachten kann. Das Frühstücksbuffet ist sehr vielseitig (arabisch und international) und stärkt uns bestens für die anstehenden Tauchgänge. Eine Tauchbasis ist direkt im Resort. Hier können Sie unsere Taucherlebnisse nachlesen.

von:

Walter Naber

Fides Reisen
Tel:
030 - 39 99 50 - 20
wnaber@fides-reisen.de
 

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